Dienstag, 27. Januar 2015

Neue Masche

Hallo, 

heute möchte ich Euch mal wieder ein Unternehmen vorstellen, dass Vereinen, Schulen und anderen Organisationen helfen möchte, Spenden auf kreativen und neuartigen Weg zu sammeln.

Vielleicht hat der ein oder andere von Euch schon von "Neue Masche" gehört. 

Dieses Freiburger Startup ermöglicht es beispielsweise Sportvereinen Geld für ihre Projekte zu sammeln, in dem diese bestimmte Produkte verkaufen. Das Prinzip ist recht einfach: Man meldet sich als Verein bei Neue Masche an, dann bekommt man Infomaterial und ggf. auch Musterprodukte zugeschickt. Im eigenen Umfeld fragt man herum, wer gerne Produkte kaufen möchte und sammelt so Bestellungen. Diese gibt man gesammelt an Neue Masche weiter und verteilt dann die Produkte an die Käufer. Einen Teil des eingesammelten Geldes behält man direkt für sich, während der Rest an Neue Masche überwiesen wird.

Hier geht's zum anschaulichen Video: 

Ursprünglich stammt die Idee aus Schweden. 

Im Vergleich zum üblichen Klinken-Putzen beim Spendensammeln hat man hier ein konkretes Produkt, welches man den Unterstützern verkauft. Das Unternehmen verspricht auf die Qualität der verkauften Ware zu achten und nur mit geprüften und zertifizierten Lieferanten zusammen zu arbeiten. Beispielsweise finden sich in dem Katalog Socken, T-Shirts, Grußkarten oder Naturseife. Produkte also, die theoretisch jeder braucht bzw. sich in der mitgelieferten Box auch gut als Geschenk eignen. Beim Verpacken der Boxen arbeitet das Unternehmen auch mit Behindertenwerkstätten zusammen und leistet so auch einen gesellschaftlichen Beitrag. 

Neue Masche hat letztes Jahr beim Wettbewerb "Beste Fundraising Innovation" des Deutschen Fundraising Verbandes den 2. Preis gewonnen und eignet sich für soziale, kulturelle und andere gesellschaftlich relevante Projekte. Bei den Beispielen wurden über die Aktion zwischen 700 und 2000 Euro eingenommen, durchschnittlich bringt eine Aktion dem Verein etc. 800 Euro ein. Das hängt natürlich wie bei anderen Spendenaktionen auch immer vom Engagement der Spendensammler ab.

Doch was bleibt letztendlich bei der Organisation hängen?
Die Boxen für Socken, T-Shirts etc. kosten 15 Euro, davon gehen 11 Euro zurück an Neue Masche und 4 Euro verbleiben bei der spendensammelnden Organisation. Aus meiner Sicht ein sehr guter Wert. 

Verkauft man also im eigenen Umfeld 25 Boxen (Freunde, Kollegen, Nachbarn,...), hat man 100 Euro für die eigene Kasse eingespielt. Natürlich können bei einer Aktion auch mehrere Mannschaftskameraden gemeinsam sammeln, einer muss bei Neue Masche als Ansprechpartner angegeben werden, der für die Koordination und die Lieferung verantwortlich ist. Allerdings muss kein Geld vorgestreckt werden, dass heißt, dass Sammeln ist ohne Risiko. Die Ware wird erst verschickt, sobald Neue Masche die Sammelbestellung erhalten hat.

Ich finde, dies ist ein Konzept was man auf jeden Fall einmal ausprobieren sollte, wenn man demnächst vor der Frage steht, wie man im Verein ein bestimmtes Projekt finanziert, und sei es der neue Trikotsatz. Und sicherlich lassen sich in einer Mannschaft von 10 Spielern mehr als die eben zur Beispiel-Rechnung herangezogenen 25 Boxen verkaufen...

Habt Ihr schon eine Aktion über Neue Masche begleitet? Ich bin gespannt auf's Feedback und hoffe, dass sich die Gelegenheit ergibt, es selbst auszuprobieren.

Viele Grüße
Maria


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Dieses Blog durchsuchen