Dienstag, 19. Juli 2016

Ronaldo macht den Unterschied...

... nicht nur für Portugal im Endspiel der EURO2016.

Der Fußballstar stand zuletzt nicht nur wegen des Gewinns der Fußball-Europameisterschaft im Fokus, sondern auch sein soziales Engagement rückte glücklicherweise einmal wieder in den Vordergrund. Natürlich kann man von ihm halten was man will - arrogant, selbstverliebt, ... aber gerade bei der EURO hat man auch seine anderen Seiten gesehen. War er doch einer der wenigen Spieler, der sich Zeit für die Fans, Flitzer, Einlaufkids etc. genommen hat - selbst kurz vor Anpfiff oder direkt nach Abpfiff des Spiels.

Nun kann man sagen, wer so viel Geld verdient, kann auch der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Klar kann man. Muss man aber nicht. Siehe Lionel Messi um in der gleichen Kategorie Star zu bleiben (aber gut, dies ist wohl ein anderes Thema).

Quelle: AFP / Spiegel Online.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/em-2016-portugal-gegen-wales-fan-schafft-es-aufs-teamfoto-a-1101717.html

Ronaldo spendet Blut u.a. um an Leukämie erkrankten Kindern zu helfen. Deshalb auch keine Tattoos. Das ist sein Prinzip. Ronaldo spendet Geld für Kinder in Not, bezahlt ganze Operationen oder kaufte in Rio de Janeiro ein Favela, um den Bewohnern des Armenviertels die Miete zu ersparen. Viele weitere Beispiele könnte man hier ohne Probleme ergänzen. Klar gibt es Stimmen, die auch hier reinen Egoismus und Selbstdarstellung anprangern, aber Fakt ist: er tut damit etwas Gutes und das im großen Stil.

Was ein Verein daraus für sein Fundraising lernen kann? Sucht Euch Testimonials!

Promiente Förderer sind unbezahlbare Multiplikatoren. Unabhängig davon, ob sie Euch auch finanziell unterstützen, es steigert die Spendenbereitschaft der Bevölkerung, wenn jemand Bekanntes – ggf. sogar noch ein Sympathieträger – positiv über ein Projekt spricht. Denn es schafft Vertrauen. Am Beispiel Ronaldo sieht man sogar, dass es nicht immer nur die Sympathieträger sein müssen, die etwas bewegen können. Wichtig ist ein authentisches Auftreten. Jemand mit Prinzipien. Jemand der die Werte Eures Vereins bzw. Eurer Organisation repräsentiert. Jemand, der ehrlich ist.

Wer ist in Eurem Umfeld als Testimonial geeignet? Vielleicht ein Spieler, der schon seit Jahren oder Jahrzehnten im Verein ist und selbst die Jugendmannschaften durchlaufen hat? Ein Unternehmer aus der Region, der sich etwas Eigenes aufgebaut hat? Manchmal müssen es vielleicht gar nicht die „Promis“ sein, sondern es reicht aus, dass authentische Personen etwas über Euer Projekt sagen, um Vertrauen zu schaffen. Beispielsweise eine Ärztin oder eine Lehrerin aus der Stadt, die betonen, wie wertvoll die Nachwuchsarbeit Eures Vereins für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder ist.

Seid kreativ – und lasst andere für Euch sprechen!

Viele Grüße


Maria

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